Gabriele Klonowski hat nicht nur unseren Wohnbereich über lange Jahre mit sehr großem Engagament geleitet, sondern sich für die Belange unserer Bewohnerinnen und Bewohner auch weit darüber hinaus eingesetzt und die Einrichtung in der Region sichtbar gemacht. Gabi Klonowski war regional und überregional vernetzt und wirksam. So konnte ein Pressebericht zu ihrem Abschied nicht fehlen.
Straubinger Tagblatt, 20. Januar 2026
Nach über 15 Jahren engagierter Arbeit verabschiedete sich die Wohnbereichsleitung der Sozialtherapeutischen Siedlung Bühel, Frau Gabriele Klonowski, in den wohlverdienten Ruhestand.
Die offizielle Verabschiedung vom Verein der Siedlung Bühel sowie des Eltern- und Freundeskreis der Siedlung Bühel e.V. und von Freunden und Kooperationspartnern aus der Gemeinde Schwarzach fand bereits im Oktober 2025 statt. Im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung wurde mit einem Empfang, umrahmt von Musik und einer Tanzvorführung, Frau Klonowski geehrt und ihrer Verdienste gedacht. Ob in der Abschiedsrede des Vorstands des Trägervereins oder des Eltern- und Freundeskreises, in der des Bürgermeisters, in den Reden der KiS-Vorstände oder der Leitungskreiskolleginnen, überall zeigte sich große Dankbarkeit und schwang Wehmut mit. In den warmen und fröhlichen Worten, mit denen sich Gabi Klonowski selbst verabschiedete, klang einmal mehr ihr durch die Zeiten tragendes Motto an: ERWARTE GUTES! Mit dieser Haltung hatte sie immer wieder ihre Kolleg:innen, ja alle Menschen um sich herum inspiriert, allen Herausforderungen ins Auge geblickt und Gutes und Neues auf den Weg gebracht.
Mit dem Vorstand Siedlung Bühel e.V.
Vorstand des Eltern- und Freundeskreises e.V.
Mit Bürgermeister Georg Edbauer
Mit Sascha Edenhofer und Christian Meier von KiS-Kultur in Schwarzach
Mit den Leitungskreiskolleginnen Manuela Bauer und Veronika Wittmann
In all den Jahren prägte Gabi Klonowski den Wohnbereich mit großem Wissen, Empathie und einem offenen Ohr für die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie für die Anliegen der Mitarbeitenden.
In einer zweiten, liebevoll gestalteten Feier hatten im Januar 2026 die Bewohner:innen die Möglichkeit, sich persönlich zu verabschieden. Mit kleinen Beiträgen, Geschenken und vielen herzlichen Worten brachten sie ihre Dankbarkeit zum Ausdruck und übermittelten ihre Wünsche für die Zukunft. Ein festliches Mittagessen mit anschließendem Kaffee im geschmückten Saal stiftete Freude und bot Trost im Abschiedsschmerz.
Einen dritten und letzten Abschied gab es schließlich im Rahmen des traditionellen Jahresessens für alle Mitarbeitenden, kurz bevor Gabriele Klonowski die Siedlung Bühel zum Februar 2026 verlässt. Auch dort wurde des langen und intensiven gemeinsamen Wirkens und Erlebens gedacht. Und ein allerletztes Mal sang Mike sein „Für Gabi tu ich alles“.
Wir bedanken uns herzlich für den langjährigen Einsatz, die Verlässlichkeit und das große Engagement und wünschen für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Momente!
Unser vorweihnachtliches Christgeburtsspiel hat nicht nur Mitwirkende und Zuschauer in ganz besonderer Weise berührt, sondern weit darüber hinaus seine Wirkung entfaltet. Diese fand noch einen Nachklang in dem wunderbaren Bericht des Straubinger Tagblatts vom 22.12.2025.
Zur großen Freude aller hat sich auch in diesem Jahr die Theater Kumpanei Bühel zur Aufgabe gemacht, das Oberuferer Christgeburtsspiel neu einzustudieren und die Zuschauer stimmungsvoll auf die Weihnachtszeit hinzuführen.
Für die Leitung konnte diesmal der Theaterpädagoge Sascha Edenhofer gewonnen werden, der in der Region und weit darüber hinaus auch als Sänger, Schauspieler, Regisseur, Festspielleiter u.v.m. bekannt ist. Mit unserer Einrichtung ist er verbunden und vertraut durch seine Arbeit im Kulturverein KiS – Kultur in Schwarzach e.V. Das Oberuferer Weihnachtsspiel hat Sascha Edenhofer zum ersten Mal beeindruckt, als er zusammen mit seiner Großmutter als 4-Jähriger eine Vorstellung in Bühel besuchte.
Mit überaus großem Engagement wurde heuer bereits im Sommer mit Vorbereitungen und ersten Übungen begonnen. Im September gingen dann die Proben los.
Bis zur Aufführung am 5. Dezember 2025 wurde die Arbeit immer intensiver. In der Kumpanei wuchsen die Anstrengung und Aufregung wie auch Begeisterung und Vorfreude.
Sowohl in der Generalprobe als auch in der Premiere übertrafen die Schauspielerinnen und Schauspieler sich selbst und alle Erwartungen. Von der Bühne ging geradezu eine strahlende Kraft aus und breitete sich über den Saal. Es war beeindruckend und beglückend, die großartige schauspielerische Leistung, Ausdrucksfähigkeit und Schönheit der Menschen von Bühel zu erleben.
Alle Kumpanei-Mitglieder waren sich einig, dass sie mit Sascha weitermachen wollen. Und aus dem Kreis derer, die dieses Jahr nicht dabei waren, gab es nicht nur eine Stimme, von der begeistert zu hören war: „Nächstes Jahr mach‘ ich auch mit!“
Ein herzlicher Dank an Sascha Edenhofer mit seiner Kumpanei, an Sibylle Mitterer als psychologischer Beraterin und Musiktherapeutin und an alle, die mitgewirkt und unterstützt haben!
DIE SIEDLUNG BÜHEL WÜNSCHT ALLEN MENSCHEN EIN FROHES WEIHNACHTSFEST UND FRIEDEN DER WELT!
Unser Haus Lukas ist in die Jahre gekommen und braucht dringend eine Dachsanierung.
Um das Jahr 1925 wurde unser Haus Lukas als Jugendstilvilla in anthroposophischer Bauweise von dem Architekten Weyrather aus Radebeul entworfen und erbaut, zunächst als repräsentatives Praxis- und Wohnhaus für den Landarzt Dr. Gäch. Später beherbergte das Haus eine Wohngruppe der Siedlung Bühel; seit einigen Jahren sind die Förderstätte und die Verwaltung darin untergebracht.
Nach 100 Jahren ist es dringend notwendig geworden, das Dach zu erneuern, um Schäden zu beseitigen und somit den Fortbestand dieses außergewöhnlichen Gebäudes zu sichern. Das Haus ist mit Schieferschindeln gedeckt, und neben diesem besonderen Material macht auch gerade die Formgestaltung des Daches einen guten Teil seiner Einzigartigkeit aus. Nur noch wenige Firmen in Deutschland können solche aufwendigen Dächer bauen bzw. sanieren. Dadurch, wie auch aufgrund der Tatsache, dass es aus Denkmalschutzgründen keine Alternative gibt, ist die Siedlung Bühel vor eine sehr kostenintensive Aufgabe gestellt.
Für die Bewältigung dieses dringlichen und unaufschiebbaren Projekts ist jede Hilfe sinnvoll und herzlich willkommen!
Für die Zusage der Förderung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) bedanken wir uns sehr herzlich!
Straubinger Tagblatt, 20.11.2025
Wie jedes Jahr klopften die Nikoläuse aus unserer Wäscherei im Haus Lukas an, um der Verwaltung die „Leviten zu lesen“. Aber weit gefehlt, es gab nur Lob und Dank, und nicht einmal Knecht Rupprecht fand etwas zu tadeln.
Doch ein Wermutstropfen war dabei, bevor es zur Bescherung gehen konnte, der Abschied des Nikolaus von unserer Wohnbereichsleiterin Gabi Klonowski.
Die Jugendbildungsstätte Windberg hat 2025 ein inklusives Projekt durchgeführt, welches Klimabewusstsein und Nachhaltigkeit gewidmet war. Gemeinsam legten Menschen mit Assistenzbedarf und engagierte Ehrenamtliche der Jugendbildungsstätte sowie der Stadt Straubing einen Mitmach-SDG-Pfad an. Die Siedlung Bühel war dabei.
Über den erfolgreichen Abschluss und die feierliche Eröffnung des Pfades auf dem Gelände der Bildungsstätte, der die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen erlebbar macht, berichtete das Straubinger Tagblatt.
Straubinger Tagblatt, 24.11.2025
Im September 2025 feierte der Sportverein Windberg sein 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde beschlossen, auf Gastgeschenke zu verzichten zugunsten einer Spende für die Siedlung Bühel.
Ein sehr herzlicher Dank an den SV Windberg!
Straubinger Tagblatt, September 2025
Am 17.10. war wieder Oktoberfest in Bühel.
Wie schon beim Oktoberfest im letzten Jahr zeigten zu Beginn Kinder- und Jugendtanzgruppen vom Trachtenverein St. Englmar verschiedene Volkstänze. Die bunten Trachten und teilweise recht komplizierten Tanzfiguren waren beeindruckend und schön anzuschauen. Interessant war zu erfahren, dass zwischen der Siedlung Bühel und dem Trachtenverein eine besondere Beziehung besteht, da die zu den Kindertrachten gehörenden Filztäschchen in unseren Werkstätten hergestellt werden. Weiter ging es mit Musik. Matthias Komma aus Waltendorf sorgte mit Quetsche und Gesang für zünftige Stimmung. Und zwischen den Liedern ertönte immer wieder „Ein Prosit der Gemütlichkeit“, ganz wie es sich gehört, ebenso wie ein Lebkuchenherz für alle.
Unser Koch Toni Drexler hatte knusprige Wies’nhendl gezaubert, die mit Kartoffelsalat und Brezen allen sehr gut schmeckten. Kaum waren Hunger und Durst bezwungen, gab es kein Halten mehr. Betreute, Mitarbeitende und Gäste stürmten Tanzfläche und Bühne. Jetzt ging es erst richtig los, es wurde getanzt, dass die Fetzen flogen. Spaß und Gaudi erfüllten den Saal bis zum fröhlichen Schluss.
Ein großes Dankeschön allen, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben!
Für unseren Sozialdienst suchen wir ab sofort eine Sozialpädagogin /einen Sozialpädagogen in Teilzeit (25 Stunden). Wenn Sie sich für unser sozialtherapeutisches Konzept, seine Weiterentwicklung und die gemeinsame Arbeit mit den in der Siedlung Bühel lebenden und arbeitenden Menschen interessieren, freuen wir uns auf Sie!
Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte