Siedlung Bühel - Miteinander und Füreinander

Zur großen Freude aller hat sich auch in diesem Jahr die Theater Kumpanei Bühel zur Aufgabe gemacht, das Oberuferer Christgeburtsspiel neu einzustudieren und die Zuschauer stimmungsvoll auf die Weihnachtszeit hinzuführen.

Für die Leitung konnte diesmal der Theaterpädagoge Sascha Edenhofer gewonnen werden, der in der Region und weit darüber hinaus auch als Sänger, Schauspieler, Regisseur, Festspielleiter u.v.m. bekannt ist.
Mit unserer Einrichtung ist er verbunden und vertraut durch seine Arbeit im Kulturverein KiS – Kultur in Schwarzach e.V.
Das Oberuferer Weihnachtsspiel hat Sascha Edenhofer zum ersten Mal beeindruckt, als er zusammen mit seiner Großmutter als 4-Jähriger eine Vorstellung in Bühel besuchte.


Mit überaus großem Engagement wurde heuer bereits im Sommer mit Vorbereitungen und ersten Übungen begonnen. Im September gingen dann die Proben los.

Bis zur Aufführung am 5. Dezember 2025 wurde die Arbeit immer intensiver. In der Kumpanei wuchsen die Anstrengung und Aufregung wie auch Begeisterung und Vorfreude.

Sowohl in der Generalprobe als auch in der Premiere übertrafen die Schauspielerinnen und Schauspieler sich selbst und alle Erwartungen. Von der Bühne ging geradezu eine strahlende Kraft aus und breitete sich über den Saal. Es war beeindruckend und beglückend, die großartige schauspielerische Leistung, Ausdrucksfähigkeit und Schönheit der Menschen von Bühel zu erleben.

Alle Kumpanei-Mitglieder waren sich einig, dass sie mit Sascha weitermachen wollen. Und aus dem Kreis derer, die dieses Jahr nicht dabei waren, gab es nicht nur eine Stimme, von der begeistert zu hören war: „Nächstes Jahr mach‘ ich auch mit!“


Ein herzlicher Dank an Sascha Edenhofer mit seiner Kumpanei, an Sibylle Mitterer als psychologischer Beraterin und Musiktherapeutin und an alle, die mitgewirkt und unterstützt haben!

DIE SIEDLUNG BÜHEL WÜNSCHT ALLEN MENSCHEN EIN FROHES WEIHNACHTSFEST UND FRIEDEN DER WELT!


Unser Haus Lukas ist in die Jahre gekommen und braucht dringend eine Dachsanierung.

Um das Jahr 1925 wurde unser Haus Lukas als Jugendstilvilla in anthroposophischer Bauweise von dem Architekten Weyrather aus Radebeul entworfen und erbaut, zunächst als repräsentatives Praxis- und Wohnhaus für den Landarzt Dr. Gäch. Später beherbergte das Haus eine Wohngruppe der Siedlung Bühel; seit einigen Jahren sind die Förderstätte und die Verwaltung darin untergebracht.

Nach 100 Jahren ist es dringend notwendig geworden, das Dach zu erneuern, um Schäden zu beseitigen und somit den Fortbestand dieses außergewöhnlichen Gebäudes zu sichern.
Das Haus ist mit Schieferschindeln gedeckt, und neben diesem besonderen Material macht auch gerade die Formgestaltung des Daches einen guten Teil seiner Einzigartigkeit aus. Nur noch wenige Firmen in Deutschland können solche aufwendigen Dächer bauen bzw. sanieren.
Dadurch, wie auch aufgrund der Tatsache, dass es aus Denkmalschutzgründen keine Alternative gibt, ist die Siedlung Bühel vor eine sehr kostenintensive Aufgabe gestellt.

Für die Bewältigung dieses dringlichen und unaufschiebbaren Projekts ist jede Hilfe sinnvoll und herzlich willkommen!

Spendenkonto der Siedlung Bühel:
Sparkasse Niederbayern-Mitte
IBAN DE20 7425 0000 0570 5848 47
BIC BYLADEM1SRG

Für die Zusage der Förderung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) bedanken wir uns sehr herzlich!

Straubinger Tagblatt, 20.11.2025



Wie jedes Jahr klopften die Nikoläuse aus unserer Wäscherei im Haus Lukas an, um der Verwaltung die „Leviten zu lesen“.
Aber weit gefehlt, es gab nur Lob und Dank, und nicht einmal Knecht Rupprecht fand etwas zu tadeln.

Doch ein Wermutstropfen war dabei, bevor es zur Bescherung gehen konnte, der Abschied des Nikolaus von unserer Wohnbereichsleiterin Gabi Klonowski.

Die Jugendbildungsstätte Windberg hat 2025 ein inklusives Projekt durchgeführt, welches Klimabewusstsein und Nachhaltigkeit gewidmet war.
Gemeinsam legten Menschen mit Assistenzbedarf und engagierte Ehrenamtliche der Jugendbildungsstätte sowie der Stadt Straubing einen Mitmach-SDG-Pfad an. Die Siedlung Bühel war dabei.

Über den erfolgreichen Abschluss und die feierliche Eröffnung des Pfades auf dem Gelände der Bildungsstätte, der die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen erlebbar macht, berichtete das Straubinger Tagblatt.

Straubinger Tagblatt, 24.11.2025

Im September 2025 feierte der Sportverein Windberg sein 50-jähriges Bestehen.
Zu diesem Anlass wurde beschlossen, auf Gastgeschenke zu verzichten zugunsten einer Spende für die Siedlung Bühel.

Ein sehr herzlicher Dank an den SV Windberg!

Straubinger Tagblatt, September 2025


Am 17.10. war wieder Oktoberfest in Bühel.

Wie schon beim Oktoberfest im letzten Jahr zeigten zu Beginn Kinder- und Jugendtanzgruppen vom Trachtenverein St. Englmar verschiedene Volkstänze. Die bunten Trachten und teilweise recht komplizierten Tanzfiguren waren beeindruckend und schön anzuschauen. Interessant war zu erfahren, dass zwischen der Siedlung Bühel und dem Trachtenverein eine besondere Beziehung besteht, da die zu den Kindertrachten gehörenden Filztäschchen in unseren Werkstätten hergestellt werden.
Weiter ging es mit Musik. Matthias Komma aus Waltendorf sorgte mit Quetsche und Gesang für zünftige Stimmung. Und zwischen den Liedern ertönte immer wieder „Ein Prosit der Gemütlichkeit“, ganz wie es sich gehört, ebenso wie ein Lebkuchenherz für alle.

Unser Koch Toni Drexler hatte knusprige Wies’nhendl gezaubert, die mit Kartoffelsalat und Brezen allen sehr gut schmeckten.
Kaum waren Hunger und Durst bezwungen, gab es kein Halten mehr. Betreute, Mitarbeitende und Gäste stürmten Tanzfläche und Bühne. Jetzt ging es erst richtig los, es wurde getanzt, dass die Fetzen flogen. Spaß und Gaudi erfüllten den Saal bis zum fröhlichen Schluss.

Ein großes Dankeschön allen, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben!

Für unseren Sozialdienst suchen wir ab sofort eine Sozialpädagogin /einen Sozialpädagogen in Teilzeit (25 Stunden).
Wenn Sie sich für unser sozialtherapeutisches Konzept, seine Weiterentwicklung und die gemeinsame Arbeit mit den in der Siedlung Bühel lebenden und arbeitenden Menschen interessieren, freuen wir uns auf Sie!

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte

per Mail an:

Frau Veronika Wittmann heimleitung@siedlung-buehel.de
oder werkstattleitung@siedlung-buehel.de
Frau Manuela Bauer verwaltungsleitung@siedlung-buehel.de

per Post an:

Sozialtherapeutische Siedlung Bühel e.V.
Adalbert-Stifter-Straße 10
94374 Schwarzach


Bereits zum zweiten Mal hat die obere Wohngruppe aus dem Haus Ita Wegman eine Ferienfahrt nach Wagrain in Österreich gemacht und wurde von den dortigen Gastgebern herzlich empfangen.
Gemeinsam haben wir 9 Tage lang eine wunderschöne Zeit voller Kultur, Bewegung und Kulinarik erlebt, die das Gruppengefühl auf eine besondere Weise gestärkt hat. So haben wir unter anderem einen Wildpark besucht und sind anschließend über die Großglockner Hochalpenstraße gefahren, was für alle sehr beeindruckend war. Aber wir sind nicht nur hoch hinaus gekommen sondern auch tief unter die Erde. In typischer Bergmannskluft durften wir mit einem Grubenwagen in das Salzbergwerk Hallein fahren, sind dort mit Bergmannsrutschen gerutscht, auf einem unterirdischen Salzsee mit einem Boot gefahren und haben ganz viel über das Element Salz gelernt. Die Fahrt auf dem Königssee nach St. Bartholomä war ebenso ein Highlight wie die Fahrt mit der Gondel auf den 1890m hohen Wagrainer Hausberg Grießenkareck.
Gemeinsam haben wir eine intensive, aufregende und doch entspannende Woche erleben dürfen und sind uns sicher: das war nicht das letzte Mal.

Nach 4 Jahren Amtszeit des Heim- und Werkstattrates hieß es in Bühel am 06. Oktober 2025 wieder: Wahltag!

Vor der Neuwahl berichteten die Mitglieder des alten Heim- und Werkstattrates von ihren Tätigkeiten und Aufgabenbereichen: Teilnahme an Regionalkonferenzen, Mitbestimmung bei Betriebsschließzeiten, Mitbestimmung und Mitgestaltung der Feste in Bühel und des Betriebsausflugs. Sie schilderten ihren Einsatz für Bewohner:innen der Siedlung Bühel z.B. bei Konfliktschlichtung und beschrieben, wie Wünsche und Anliegen der Betreuten in monatlichen Sitzungen mit Vertreterinnen der Einrichtungsleitung besprochen wurden.
Zum Abschuss dankte Frau Klonowski den Beiräten und überreichte ihnen eine Sonnenblume und Schokolade als kleines Dankeschön.
Zu guter Letzt wurden Veronika Wittmann und Peter Mühl aus der Mitarbeiterschaft für ihre verantwortungsvolle Arbeit in der Vertrauensstelle mit Dank und Sonnenblume gewürdigt.

Verabschiedung der alten Beiräte und der Vertrauensstelle

Alle Bewohner:innen der Siedlung Bühel konnten anschließend aus 7 Kandidat:innen 4 Beiräte und eine Frauenbeauftrage wählen. Die gemeime Abstimmung fand mithilfe von Glasmurmeln hinter dem Theatervorhang statt.
Am meisten Stimmen bekam Simay A. als unsere neue Frauenbeauftragte. Unter den anderen Kandidat:innen gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aus dem schließlich mit knappem Vorsprung Markus F., Tanja K., Jacky R. und Carolina M. als neue Heim- und Werkstatträte hervorgingen. In Kürze werden sie ihre verantwortungsvolle Aufgabe als Vertretung aller Bewohner:innen aktiv übernehmen.

Die neue Frauenbeauftragte
Der neue Heim- und Werkstattrat mit Frauenbeauftragter


Auch die Vertrauensstelle war neu zu besetzen. Die Mehrheit stimmte für die Mitarbeiterin Bärbel Neumayer aus dem Wohnbereich, die sich gern in diesen wichtigen Aufgabenbereich einarbeiten wird.

Bärbel Neumayer
– die neue Vertrauensstelle

Am letzten Septemberwochenende war die Siedlung Bühel wieder dabei auf dem Straubinger Kunsthandwerkermarkt.

Viel Energie und Arbeit wurde auch dieses Jahr in die Vorbereitung der Marktteilnahme investiert. Als der Transport und die aufwändigen Aufbauarbeiten mit verschiedenen helfenden Händen bewältigt waren, konnten unsere Mitarbeiterin Frau Regina Oser,Textilwerkstatt, und Herr Peter Mühl, Holzwerkstatt, ihren liebevoll und ansprechend gestalteten Verkaufsstand präsentieren.


Die Produkte unserer Werkstätten kamen bei strahlender Sonne in ihrer Buntheit und Vielfalt bestens zur Geltung. Sie fanden großen Anklang und die Nachfrage war so außerordentlich, dass es kaum eine Verschnaufpause gab zwischen Beratungsgesprächen und Verkäufen. Das durchwegs positive Feedback der Marktbesucher:innen war eine Freude!

Am darauffolgenden Montag wurde im Morgenkreis vor Arbeitsbeginn in der Werkstatt von dem sehr erfolgreichen Markt berichtet und dazu einige Fotos gezeigt. Als unsere Betreuten hörten, dass von jeder und jedem Einzelnen von ihnen Werkstücke verkauft worden waren, breitete sich spürbar großer Stolz im Saal aus.

Mit Blick auf den Erntedanksonntag, an dem der Kunsthandwerkermarkt endete, fasste Peter Mühl zum Abschluss zufrieden in einem Bild zusammen:
„Wir haben unsere Ernte eingebracht.“

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